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Aufmerksamkeit • Regulation • Erfahrung

Was da passiert ist anders!

Veränderung scheitert selten an fehlendem Wissen. Sie scheitert daran, dass das System, in dem dieses Wissen entsteht, unverändert bleibt. Denn das Gehirn unterscheidet nicht zwischen dem, was du verstanden hast, und dem, was du regelmäßig erlebst. Es passt sich dem an, was du wiederholst.

Das Gehirn ist kein statisches Organ. Es verändert sich fortlaufend, abhängig davon, in welchem inneren Zustand du dich bewegst. Es prägt dich nicht das, was du einmal verstanden hast, sondern das, was du wiederholt erlebst. Das hat direkte Konsequenzen.
Wenn dein System dauerhaft unter Spannung steht, in Kontrolle, im Funktionieren, dann verstärkt genau dieser Zustand die bestehenden Muster.
Das Gehirn stabilisiert, was es kennt.

Stell dir vor du bist in einem Gespräch:
Jemand stellt dich in Frage und noch bevor du bewusst darüber nachdenkst, reagierst du.
Dein Tonfall verändert sich, dein Körper spannt sich an, du gehst vielleicht sogar in Rechtfertigung oder ziehst dich zurück. Das machst du nicht bewusst, sondern das passiert ganz automatisch, weil es dein System vor langer Zeit so gelernt hat.

Das ist wie beim Autofahren:
Am Anfang musst du jeden Handgriff bewusst ausführen. Kupplung, Gang, Blick, Spiegel. Heute fährst du Strecken, ohne darüber nachzudenken. Dein System hat gelernt, es automatisch zu tun. Genauso funktionieren auch innere Muster.

Das bedeutet:
Du kannst ein Thema vollständig durchdrungen haben und trotzdem darin stecken bleiben, weil dein innerer Zustand sich nicht verändert.
Veränderung entsteht nicht durch mehr Wissen, sondern durch andere innere Bedingungen.
Diese Bedingungen betreffen vor allem drei Ebenen.

Erstens: Aufmerksamkeit.

Ein Gehirn, das permanent bewertet, analysiert und kontrolliert, bleibt in bekannten Schleifen.
Erst wenn diese Aktivität nachlässt, entsteht Raum für neue Verknüpfungen und neue Betrachtungsweisen.
Das zeigt sich oft in einem ganz einfachen Moment:
Du denkst über ein Problem nach, gehst es immer wieder durch, suchst nach der richtigen Lösung. Je länger du darüber nachdenkst, desto enger wird es.
Dann lässt du es los. Gehst raus, bewegst dich oder bist einfach für einen Moment nicht mehr damit beschäftigt und plötzlich ist eine neue Idee da. Eine andere Sicht oder eine Lösung, die vorher nicht greifbar war.
Neue Klarheit entsteht selten durch mehr Analyse, sondern in dem Moment, in dem die innere Kontrolle nachlässt.

Zweitens: körperliche Regulation.

Gedanken sind nicht losgelöst vom Körper.
Herzfrequenz, Atmung, neuronale Aktivität, all das wirkt zusammen.
Veränderst du den Zustand des Körpers, verändert sich auch die Art, wie das Gehirn arbeitet.
Zum Beispiel nach einer intensiven Bewegungseinheit:
Dein Atem wird tiefer, dein Puls reguliert sich, Stresshormone werden abgebaut. Der Kopf ist klarer. Entscheidungen fallen leichter. Dinge, die vorher schwer wirkten, sind plötzlich lösbar.
Das Entscheidende ist nicht die Bewegung selbst, sondern der Zustand, in den dein System dadurch kommt.

Drittens: Erfahrung statt Konzept.

Das Gehirn lernt nicht durch Erklärung. Es lernt durch Wiederholung von Zuständen.
Neurologische Ansätze, unter anderem von David Perlmutter, zeigen, dass das Gehirn kein statisches System ist, sondern sich an wiederkehrende Zustände anpasst.
Hier liegt der Unterschied zwischen oberflächlicher Veränderung und echter Verschiebung:
Du kannst etwas verstehen, oder du kannst es erleben.

Dein System übernimmt nur das, was es tatsächlich erlebt, nicht das, was du einmal verstanden hast.
Die meisten Ansätze arbeiten mit dem, was du denkst. Mit Glaubenssätzen, neuen Bewertungen, mit anderen Gewohnheiten. Bis zu einem gewissen Punkt kann das funktionieren. Doch all das findet im gleichen System statt. Im gleichen inneren Zustand, mit der gleichen Grundspannung und mit der gleichen Art, dich selbst zu organisieren.

Deshalb verändert sich oft weniger, als möglich wäre, denn es wird versucht innerhalb des bestehenden Systems etwas zu verändern, anstatt das System selbst zu verschieben.

Genau hier setzt meine Arbeit an.
Ich arbeite nicht mit dem, was du denkst.
Ich arbeite mit dem Zustand, aus dem heraus du denkst.

Erst wenn sich dieser Zustand verändert, beginnt sich das System neu zu organisieren. Dann beginnt Veränderung, nicht weil du mehr verstehst, sondern weil du anders erlebst.
Und genau das lässt sich nicht denken.

Wenn du merkst, dass genau das dein Punkt ist, buche dein kostenloses Erstgespräch.

Die gesammelten Informationen zum schamanischen Heilen und Heilarbeit, sowie die den Ablauf einer schamanischen Sitzung findest du auch in dieser pdf-Datei

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    Sabine Klinke psychotherapeutische Heilpraktikerin, Schamanin und Lifecoach


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